Islamischer Unterricht per Newsletter
 
...denn morgen wirst Du nichts mehr verändern können!



Die Menschen schlafen!
Dann, wenn sie sterben, erwachen sie.



Es gehört zu den Praktiken der Muslime, sich gegenseitig daran zu erinnern, die geringe Zeit des Lebens nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.


Oh ihr, die ihr glaubt, erreicht Taqwa bei Allah und schaut, was ihr für morgen (den Jüngsten Tag) vorbereitet habt.
(Al-Hashr, 18)


Du erreichst Taqwa, indem...

  • Du lernst, welche Pflichten Du gegenüber Allah zu erfüllen hast

  • Du die Pflichten, den religiösen Vorschriften entsprechend, verrichtest

  • Du Dir das Wissen über die Sünden aneignest

  • Du von den Sünden Abstand hälst.


Ein Muslim kann nicht rechtschaffen oder fromm werden, solange er nicht das Wissen über diejenigen Gebote gelernt hat, die Allah ihm auferlegt hat.


Ali Ibn Abi Talib, der meistwissende unter den Gefährten des Gesandten (As-Sahaba), sagte:

Die Welt geht zu Ende und das Jenseits rückt näher.
So seid von den Kindern des Jenseits' (die das Gute vorbereitet haben)
und seid nicht von den Kindern des Diesseits' (die am Weltlichen hängen und das Jenseits vernachlässigen).

Heute ist die Zeit der Taten und keine Rechenschaft!

Morgen (am Tag des Jüngsten Gerichts) ist die Rechenschaft und keine Zeit mehr für Taten!

(von Al-Bukhari überliefert)


Viele Menschen lernen heutzutage leider nicht das Maß an islamischem Wissen, das sie sicher vor den gewaltigen Ereignissen des Jüngsten Tages rettet.

Die Rettung im Jenseits kommt mit dem Erlernen des individuellen Pflichtwissens und dessen Umsetzung im Diesseits.


Oh Herr, sei gnädig zu uns, vergib uns unsere Sünden, mehre unser Wissen und mache uns den Weg zum Lernen und Handeln leicht. Amin!



Ali Ibn Abi Talib, möge das Wohlgefallen Allahs mit ihm sein, sagte:

Die Menschen unterteilen sich in drei:

  • ein Gelehrter, der nach seinem Wissen handelt

  • einer, der soviel gelernt hat, dass er auf dem Weg der Rettung ist

  • einer, der ordnungslos ist und jedem folgt, der etwas von sich gibt


Lieber Bruder, liebe Schwester,

ziehe Dich selbst zur Rechenschaft, bevor Du zur Rechenschaft gezogen wirst!


Hier sind einige Tipps, die Dir helfen mögen, Dich von den Sünden fernzuhalten, von denen Du scheinbar schwer loskommst und die Dich vielleicht schon zur Verzweiflung bringen:
  • Achte darauf, die fünf täglichen Pflichtgebete in ihren Zeiten zu verrichten

  • Gedenke Allahs in häufigem Gedenken

  • Kontrolliere Deinen Appetit und Deine Gelüste, u.U. durch freiwilliges Fasten

  • Vergegenwärtige Dir diejenigen Verse im Qur'an und diejenigen Aussagen des Gesandten, die Warnungen an die Sünder beinhalten und die Arten der Bestrafung beschreiben

Es gibt keine andere Erklärung, als dass Du durch Deine Unachtsamkeit und Begierden auf bestimmten Sünden verharrst.

Deine Unachtsamkeit kannst Du nur mit Wissen bekämpfen, Deinen Begierden nur mit Geduld entgegenwirken und indem Du ihre Auslöser meidest oder beseitigst.


...Und jene sind die Achtlosen (Schlafenden).
Kein Zweifel, dass sie im Jenseits die Verlierer sind!

(An-Nahl, 108-109)


Es ist unter den Menschen weit verbreitet, dass sie nicht die Strafe im Jenseits fürchten, sondern vielmehr Angst vor den Schäden, Plagen und Anstrengungen dieses Lebens haben.


Strenge Dich an, vertraue auf Allah und gehöre nicht zu jenen.


Die Mischung aus Wissen und Geduld ist ein geeignetes Rezept, um Dein Herz von der Krankheit, dass es auf bestimmten Sünden verharrt, zu heilen.

Der Wissende ist wie ein geschickter, erfahrener Arzt, der eine richtige Diagnose über eine Krankheit erstellt und diese erfolgreich zu behandeln weiß.


Achte auf Dich und Deine Angehörigen!



Und ermahne, denn die Ermahnung nutzt gewiss den Gläubigen.
(Adh-Dhariyat, 55)


Beim Nachmittag!
Wahrlich, der Mensch ist im Verlust.
Außer diejenigen, die glauben, gute Werke verrichten, einander zur Wahrheit und einander zur Geduld ermahnen.

(Al-^Asr, 01-03)
 
 




Die gläubigen Männer und
die gläubigen Frauen
sind einer des anderen Beschützer:
sie gebieten das Gute
und verbieten das Üble...

(At-Tauba, 71)





























































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